Heat Islands Sensors

IoT-Sensoren zur Überwachung und Untersuchung urbaner Wärmeinseln

R3GIS entwickelt eine neue Forschungslinie, um zu verstehen, wie sich Städte aufheizen und wie urbane Grünflächen zur Abkühlung beitragen können. In Mantova kombiniert unser erster Prototyp Temperatursensoren, GIS-Analysen und KI-Modelle, um zu überwachen, wie sich Hitze in verschiedenen Stadtvierteln ansammelt. Durch die kontinuierliche Erfassung bodennaher Temperaturdaten können wir eine präzise und räumlich hoch aufgelöste Hitzekarte erstellen, die aufzeigt, wie urbane grüne Infrastruktur die Hitze reduziert und Stadtquartiere lebenswerter macht.

Diese Erkenntnisse werden für Planerinnen und Planer sowie Entscheidungsträger strategisch relevant. Die Integration von Sensordaten mit georäumlichen Analysen ermöglicht es, den Einfluss urbaner Oberflächen, der Vegetation und der Bebauungsdichte auf die lokale Temperatur zu quantifizieren. Auf dieser Grundlage können Kommunen Ressourcen gezielt dort einsetzen, wo sie den größten Nutzen entfalten, und Maßnahmen wie Baumpflanzungen, Beschattungsstrategien und kühlende Interventionen priorisieren, die Hitzestress für die Bevölkerung unmittelbar reduzieren.